Donnerstag, 28. April 2011

Die Taufe – das Bekenntnis zu Gott

Gerade haben wir eines der bedeutendsten Feste der christlichen Kirche gefeiert: Das Osterfest. Beim Osterfest feiern wir die Auferstehung Jesus Christus nach seiner vorangehenden Kreuzigung. In der christlichen Kirche versteht man unter diesem Ereignis folgendes: Gott hat seinen Sohn zu uns Menschen auf die Erde gesandt. Schließlich hat sich Jesus geopfert, um so den Menschen die Möglichkeit zur Schuldfreiheit zu geben. Er ist für uns am Kreuz gestorben, um unsere Sünden auf sich zu nehmen. Gerade in der Osterzeit bekennen sich viele Menschen zu diesem christlichen Gott, indem sie sich taufen lassen. Die Taufe ist das aktive und sichtbare Bekenntnis zu Gott und die Tauffeier bei uns kulturell-religiös sehr verwurzelt. Dies ist Ihnen vielleicht bekannt. Kennen Sie jedoch auch die einzelnen Elemente einer Taufe wie zum Beispiel die Tradition von Taufgeschenken?

Aus welchen Elementen setzt sich eine Taufe zusammen?

Zunächst einmal beginnt der Taufgottesdienst am Kirchenportal. Dies symbolisiert den Übertritt von einem Zustand – dem des Nicht-getauft-seins- zu einem neuen Zustand: Dem des Getauft-Seins. Sprichwörtlich beginnt der Gottesdienst so zwischen Tür und Angel. Beim Gang nach vorne wird ein Lied gesungen. Darauf folgend hält der Priester seine Ansprache. Bei vielen Taufen spielen auch – neben einem Taufgeschenk - die Fürbitten zur Taufe eine wichtige Rolle. Hierbei bittet der Täufling selbst oder ein Familienangehöriger um Dinge für den Täufling oder auch die Welt. Ein Beispiel wäre, um ein glückliches und mit Gesundheit gesegnetes Leben für den Täufling zu bitten.

Was gehört noch zu einer Taufe dazu?

Oftmals erhält der Täufling auch Sprüche zur Taufe und Taufgeschenke. Ein Geschenk zur Taufe könnte zum Beispiel eine Taufkerze sein, die der Schenkende mit Wachsplatten selber gestaltet. Auch Sie haben die Möglichkeit, durch ein Taufgeschenk zu einer gelungenen Taufe beizutragen.

Mittwoch, 16. März 2011

Die Taufe - Der Eintritt ins Christentum


Viele Eltern in Deutschland lassen ihre Kinder heutzutage taufen. Dies ist eine uralte christliche Tradition. Doch viele Kinder erinnern das Ritual möglicherweise  als unangenehmes Erlebnis - man wird in Wasser getunkt oder damit beträufelt und soll dabei auch noch still halten - andere erinnern sich vielleicht überhaupt nicht. 


Was für eine Bedeutung aber steht hinter diesem Brauch?

Die Taufe kennzeichnet den offiziellen Eintritt ins Christentum. Das Eintauchen oder Begießen mit Wasser ist als symbolische Handlung der Reinigung gedacht – ich werde von meiner religiösen Schuld reingewaschen und kann so Gott einen Schritt näher kommen. Für die Christen ist Jesus am Kreuz gestorben, um den Menschen die Möglichkeit zur Vergebung ihrer Sünden zu geben. Somit hat die Taufe Anteil an der Sündenvergebung. Je nach christlicher Konfession variiert die Bedeutung dieses Ritus jedoch auch. In der evangelischen Kirche wird sie auch als „Neugeburt zur Gotteskindschaft“ verstanden. Begleitet wird die Taufe meist durch verschiedene Taufgeschenke.

Und welche verschiedenen Arten und Weisen gibt es zu taufen?

Neben der Bedeutungsvariation variiert auch die Taufpraxis. Manche Kirchen führen primär die Kindertaufe durch, andere Gemeinden die Gläubigentaufe. Die Kindertaufe bezieht sich auf das Taufen von religionsunmündigen Personen, also Menschen, die noch nicht das erforderliche Alter erreicht haben, um selbst über ihre Religionszugehörigkeit zu bestimmen. Die Gläubigentaufe bezieht sich auf jenen Ritus, der an Personen vollzogen wird, die ihre Taufe selbst gewählt haben. Diese Form wird auch als Heranwachsenden- und Mündigentaufe, Erwachsenentaufe oder Glaubenstaufe bezeichnet. 

Möchten Sie ihrem Kind, einem Verwandten oder Bekannten etwas zu diesem besonderen Anlass schenken?
Wir empfehlen Ihnen hierzu Kreuze aus verschiedenen Materialien oder eine Taufkerze.