Mittwoch, 16. März 2011

Die Taufe - Der Eintritt ins Christentum


Viele Eltern in Deutschland lassen ihre Kinder heutzutage taufen. Dies ist eine uralte christliche Tradition. Doch viele Kinder erinnern das Ritual möglicherweise  als unangenehmes Erlebnis - man wird in Wasser getunkt oder damit beträufelt und soll dabei auch noch still halten - andere erinnern sich vielleicht überhaupt nicht. 


Was für eine Bedeutung aber steht hinter diesem Brauch?

Die Taufe kennzeichnet den offiziellen Eintritt ins Christentum. Das Eintauchen oder Begießen mit Wasser ist als symbolische Handlung der Reinigung gedacht – ich werde von meiner religiösen Schuld reingewaschen und kann so Gott einen Schritt näher kommen. Für die Christen ist Jesus am Kreuz gestorben, um den Menschen die Möglichkeit zur Vergebung ihrer Sünden zu geben. Somit hat die Taufe Anteil an der Sündenvergebung. Je nach christlicher Konfession variiert die Bedeutung dieses Ritus jedoch auch. In der evangelischen Kirche wird sie auch als „Neugeburt zur Gotteskindschaft“ verstanden. Begleitet wird die Taufe meist durch verschiedene Taufgeschenke.

Und welche verschiedenen Arten und Weisen gibt es zu taufen?

Neben der Bedeutungsvariation variiert auch die Taufpraxis. Manche Kirchen führen primär die Kindertaufe durch, andere Gemeinden die Gläubigentaufe. Die Kindertaufe bezieht sich auf das Taufen von religionsunmündigen Personen, also Menschen, die noch nicht das erforderliche Alter erreicht haben, um selbst über ihre Religionszugehörigkeit zu bestimmen. Die Gläubigentaufe bezieht sich auf jenen Ritus, der an Personen vollzogen wird, die ihre Taufe selbst gewählt haben. Diese Form wird auch als Heranwachsenden- und Mündigentaufe, Erwachsenentaufe oder Glaubenstaufe bezeichnet. 

Möchten Sie ihrem Kind, einem Verwandten oder Bekannten etwas zu diesem besonderen Anlass schenken?
Wir empfehlen Ihnen hierzu Kreuze aus verschiedenen Materialien oder eine Taufkerze.